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Vernetzte Archäologie: die früheren Bewohner der Ostalpen

Vernetzte Archäologie: die früheren Bewohner der Ostalpen

 

Das Projekt ist eine Kooperation der 3 Archäologiemuseen in Pieve di Cadore, St. Lorenzen und Aguntum zur informellen Vernetzung von Einrichtungen und Gebieten mit geschichtlich bedeutsamen Stätten aus der Römerzeit, die anhand gezielter Aktivitäten und Kommunikationsmaßnahmen aufgewertet werden sollen.

 

Projektpartner: Magnifica Comunità di Cadore, Bruneck Kronplatz Tourismus, Verein Curatorium pro Agunto

Förderprogramm: Interreg

Projektsumme: 200.000 €

Fördersumme: 160.000 €

Förderhöhe: 80%

Laufzeit: 01.03.2018 – 31.08.2020

 

Die Magnifica Comunità di Cadore wird sich als Eigentümerin des Archäologiemuseums Cadorino um die Sanierung des Fußbodens kümmern, der aus einer nah gelegenen Römervilla stammt und heute im Atrium des Palazzo della Magnifica aufbewahrt ist. Weiters werden die Funde der Ausgrabungsorte Rusecco und Stean im Valle di Cadore untersucht, von denen zahlreiche im Museum ausgestellte Fundstücke herrühren. Der Bruneck Kronplatz Tourismus legt seinen Fokus auf die archäologischen Stätten Handwerker- und Bäderviertel von Sebatum. Geplant sind Restaurierungsarbeiten, die auf eine umfassendere Kenntnis und Zugänglichmachung der Stätten abzielen. Die Direktion des Museum Aguntum fertigt ein 3-D-Modell der Römersiedlung “Municipium Claudium Aguntum” an. Der Grundriss der Römerstadt wird anhand digitaler Techniken analysiert und nachgebaut, um den Besuchern dessen komplexe Bauart, Struktur und Ausdehnung zu veranschaulichen. Die grenzüberschreitenden Maßnahmen sehen die Realisierung eines gemeinsamen Films und anderer Werbemittel zur Präsentation der drei vernetzten Museen vor.

 

 

© Foto 1: TVBO

© Foto 2: Magnifica Comunità di Cadore

© Foto 3: Tourismusverein Bruneck Kronplatz Tourismus

 


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